Der jahrelange Gerichtsstreit hat sich für die Erben von Anna Nicole Smith wohl nicht gelohnt: Die Richter in Kalifornien bestätigten am Freitag ein Urteil aus Texas, demzufolge die Erben des verstorbenen platinblonden Nackttänzerin leer ausgehen sollen. Er hoffe, dass der Rechtsstreit damit endlich beendet sei, sagte der Richter. Smiths Erben kündigten aber bereits an, in Berufung gehen zu wollen. In dem Verfahren geht es um 300 Mio. $.
Begonnen hatte alles im Jahre 1994, als der Unternehmer Howard Marshall das Playmate in einem Club kennenlernte und wenig später heiratete – die Nackttänzerin war 24, der Milliardär 89. Schon ein Jahr später starb Marshall und ein Rechtsstreit begann zwischen Smith und Marshalls Sohn Pierce. Sie behauptete, Howard habe ihr mehrere Hundert Millionen Dollar versprochen.
Pierce, fast 29 Jahre älter als die Stiefmutter, sagte hingegen, Smith habe von seinem Vater Geschenke im Wert von mehreren Millionen Dollar bekommen. Ein Gericht sagte Smith zunächst 474 Mio. $ zu. Die Summe wurde in Berufungsverfahren erst gekürzt und dann gestrichen. (…)
Quelle: FTD vom 21.03.2010
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