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Sozialrecht

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Das Vierte Gesetz für moderne Dienstleistungen am Arbeitsmarkt vom 24. Dezember 2003 (sog. „Hartz IV-Gesetz“) führte mit Wirkung vom 1. Januar 2005 die bisherige Arbeitslosenhilfe und die bisherige Sozialhilfe im neu geschaffenen Sozialgesetzbuch Zweites Buch (SGB II) in Form einer einheitlichen, bedürftigkeitsabhängigen Grundsicherung für Erwerbsfähige und die mit ihnen in einer Bedarfsgemeinschaft lebenden Personen zusammen. Danach erhalten erwerbsfähige Hilfebedürftige Arbeitslosengeld II und die mit ihnen in einer Bedarfsgemeinschaft lebenden, nicht erwerbsfähigen Angehörigen, insbesondere Kinder vor Vollendung des 15. Lebensjahres, Sozialgeld.

Diese Leistungen setzen sich im Wesentlichen aus der in den §§ 20 und 28 SGB II bestimmten Regelleistung zur Sicherung des Lebensunterhalts und Leistungen für Unterkunft und Heizung zusammen. Sie werden nur gewährt, wenn ausreichende eigene Mittel, insbesondere Einkommen oder Vermögen, nicht vorhanden sind. [weiterlesen …]


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Arbeitnehmer oder freier Mitarbeiter

17.11.2009

Die Abgrenzung von Arbeitnehmern zu freien Mitarbeitern ist nicht einfach, wie Urteile der Sozialgerichte immer wieder bestätigen. Am Beispiel eines aktuellen Falles erläutert die FTD am 17.11.2009, worauf Arbeitgeber achten müssen: Gleich nach der Urteilsverkündung kassierte der renitente Arbeitgeber einen Rüffel vom Vorsitzenden Richter. Die 36. Kammer des Sozialgerichts Berlin hatte gerade entschieden, dass 15 [...]

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Hartz IV für Doktoranden?

08.10.2009

Die Frage, ob man eine Promotion mit “Hartz IV” (richtig: ALG II) finanzieren kann, geistert durch viele Internet-Foren, und die Antworten sind zumeist negativ. Wegen der in der Regel erforderlichen Einschreibung als Studierender lehnen die ARGEn (Jobcenter) Anträge von Doktoranden meist mit der Begründung ab, dass der Anspruch auf Leistungen nach dem BAföG einen ALG [...]

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“Report Mainz”, heute, 5.10.2009, 21.45 Uhr im Ersten

05.10.2009

Die Vorsitzenden des Sozialverbandes VDK, Ulrike Mascher, hat gegenüber dem ARD-Politikmagazin “Report Mainz” gefordert, Rentennachzahlungen künftig nicht auf vier Jahre zu begrenzen, wenn ein klarer Fehler der Rentenversicherung vorliege. Mascher sagte in der Sendung “Report Mainz”, für solche Fehler müsse die Rentenversicherung gerade stehen: “Das kann sie nicht abwälzen auf den Rentner und dann sagen, [...]

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Bohlen bei “DSDS” Künstler?

24.09.2009

Am 1. Oktober entscheidet sich in höchstrichterlicher Instanz, ob die Beiträge von Dieter Bohlen in der RTL-Castingshow “Deutschland sucht den Superstar” als künstlerische Beiträge einzustufen sind, oder nicht. Dann nämlich entscheidet das Bundessozialgericht in Kassel im Rechtsstreit zwischen RTL und der Künstlersozialkasse (KSK). Bereits im November 2007 hat das Sozialgericht in Köln entschieden, dass die [...]

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Keine Sippenhaftung bei Sozialleistungen

29.08.2009

Einer auf Sozialleistungen angewiesenen Familie dürfen nicht die Zahlungen für Wohnung und Heizung gekürzt werden, weil einem erwachsenen Sohn das Arbeitslosengeld gestrichen wird. Die übrigen Familienmitglieder dürften nicht in Sippenhaftung genommen werden, entschied das Landessozialgericht Niedersachsen-Bremen in einem am Freitag bekannt gewordenen Urteil. Dem Sohn war wegen wiederholter Pflichtverletzungen das Arbeitslosengeld II für drei Monate [...]

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Was ist das Pflegezeitgesetz?

04.08.2009
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Wir stellen Ihnen heute das Pflegezeitgesetz vor, das seit 13 Monaten gilt und pflegenden Angehörige die Vereinbarung von Beruf und Pflege erleichtern soll. Wie häufig von der neuen Regelung Gebrauch gemacht wurde, ist noch nicht bekannt. So hat beispielsweise die SPD-Fraktion im Hessischen Landtag eine Kleine Anfrage zur Umsetzung des Gesetzes in Hessen in den [...]

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Zur Sicherung des Lebensunterhalts

11.06.2009

Umstritten ist ein Anspruch auf Leistungen zur Sicherung des Lebensunterhalts nach dem Zweiten Buch Sozialgesetzbuch (SGB II) für die Zeit vom 5.12.2006 bis zum 2.3.2007. Der 1965 geborene Kläger verbüßte vom 21.1.2002 bis zum 22.11.2006 eine Freiheitsstrafe in der Justizvollzugsanstalt (JVA) D. Im Anschluss daran trat er am 22.11.2006 eine medizinische Rehabilitationsmaßnahme in den Kliniken [...]

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Scharfe Richter-Rüge an Auskunftsverhalten

04.06.2009

Der Bundesrat hat nach Überzeugung des Sozialgerichts Berlin über Jahre “grob fahrlässig” Scheinselbstständige in seinem Besucherdienst beschäftigt. Nach einem Urteil muss der Bundesrat seine Besucher-Führer künftig sozialversicherungspflichtig einstellen und für einzelne, offenkundige und daher “grob fahrlässige” Fälle Beiträge nachzahlen – allein für 2001 bis 2004 15.000 Euro. (Aktenzeichen: S 36 KR 2382/07) Der Bundesrat hatte [...]

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