Am Abend verbreitete sich eine Nachricht, die so erschütternd war, dass man sie kaum glauben mochte. Robert Enke sei tot, hieß es, verstorben mit 32 Jahren. Kurz darauf wurde die Nachricht bestätigt, von Martin Kind, dem Präsidenten von Enkes Klub Hannover 96, und auch von Jörg Neblung, Enkes Freund und Manager.
Kurze Zeit später wurde ein Kommuniqué eines Polizeisprechers übermittelt, und die Kargheit der Formulierung machte die unfassbare Nachricht noch unfassbarer: Es habe “einen tödlichen Unfall an einem Bahnübergang gegeben”, sagte Stefan Wittke, Leiter der Pressestelle der Polizei Hannover. Wieder ein paar Minuten später erklärte Wittke, alles deute auf Selbsttötung hin. Enke, so hieß es noch später, habe sein Auto in der Nähe der Gleise abgestellt, anschließend sei er mehrere hundert Meter an ihnen entlang gegangen, ehe ihn ein Regionalzug erfasste und tötete. [weiterlesen …]
{ Comments on this entry are closed }

