Mehr als 50 Forscher wollten sie haben: Die Daten, die der Programmierer Pete Warden bei Facebook abgesaugt – “gecrawlt” – hat. 210 Millionen Datensätze von öffentlichen Facebook-Profilen. Er selbst hat mit den Daten eine Grafik erstellt, die soziale Beziehungen in den USA als regionale Cluster darstellt. Spannend auch eine interaktive Grafik mit weltweiten Beziehungen. Andere Forscher wollten diese Daten mit anderen frei verfügbaren kombinieren, zum Beispiel mit Arbeitslosenzahlen.
Das hat Facebook jetzt juristisch verhindert: Facebook-Anwälte drohten Warden rechtliche Schritte an, falls er die abgezogenen Daten nicht löschen würde. (…)
Quelle: taz vom 01.04.2010
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