Die Datenschutzbeauftragten des Bundes und der Länder fordern einen “digitalen Radiergummi”, mit dem Bürger persönliche Daten im Internet entfernen können. Bislang seien Informationen im Internet praktisch nicht löschbar, sagte der Berliner Datenschutzbeauftragte Alexander Dix zum Abschluss einer Konferenz der Datenschützer am Donnerstag in Stuttgart. Zudem solle sich die Bundesregierung international für höhere Datenschutzstandards einsetzen. “Globalisierung kann keine Entschuldigung für nationale Passivität sein”, sagte Dix.
Der Bundesbeauftragte Peter Schaar forderte, dass der Datenschutz in Deutschland “Zähne bekommt”. So müssten vorgesehene Bußgelder bei Rechtsverletzungen durchgesetzt werden. Teilweise sei nicht einmal die Zuständigkeit geregelt, welche Behörde Ordnungswidrigkeiten zu verfolgen habe. (…)
Quelle: taz vom 18.03.2010
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