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Abfindung

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Arbeitgeber und Arbeitnehmer können den Zufluss einer Abfindung bei Beendigung des Arbeitsverhältnisses in der Weise steuerwirksam gestalten, dass sie vor dem Eintritt der Fälligkeit der Abfindung den Fälligkeitszeitpunkt weiter hinausschieben (BFH, Urteil vom 11.11.09 – IX R 1/09).



Im vorliegenden Fall wurde der Zeitpunkt der Fälligkeit einer (Teil-)Abfindungsleistung für das Ausscheiden des Arbeitnehmers zunächst in einer Betriebsvereinbarung auf einen Tag im November des Streitjahres 2000 bestimmt. Die Vertragsparteien verschoben jedoch vor dem ursprünglichen Fälligkeitszeitpunkt den Eintritt der Fälligkeit einvernehmlich auf den Januar des Folgejahres 2001. Das geschah aufgrund einer günstigeren steuerlichen Gestaltung im Interesse des Arbeitnehmers. Die Abfindung wurde entsprechend auch erst im Folgejahr (2001) ausgezahlt. Der BFH bestätigt in seinem Urteil die Rechtmäßigkeit dieses Vorgehens und der damit verbundenen Steuergestaltung. Da die Besteuerung vom Zufluss der Abfindung abhängt, war die Abfindung auch erst im Jahr 2001 zu versteuern, so die Richter.

Quelle: Pressemitteilung des Bundesfinanzhofes vom 20.01.2010 via LexisNexis.de


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Wieder fürstliche Abfindung für Banker

18.12.2009

Angeblich soll der aufgrund des Milliardenverlusts zurückgetretene BayernLB-Chef Michael Kemmer, wie schon in vielen anderen Fälle zuvor, für seine Leistung eine Entschädigung von 1,5 Millionen Euro erhalten. Wie immer steht hinter der Forderung ein Vertrag, der bis 2013 läuft und der Kemmer ein bescheidenes Jahressalär von einer halben Million garantiert.

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Volle Abfindung bei Pleite in der Elternzeit

23.10.2009

Auch wenn der Arbeitgeber Pleite geht, Mütter und Väter haben während ihrer Elternzeit Anspruch auf die volle Abfindung. Das geht aus einem Urteil des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) in Luxemburg, Az. C-116/08 vom 22.10.2009, hervor. Im Streitfall sprach der EuGH einer belgischen Arbeitnehmerin die volle Entlassungsentschädigung zu. Die Frau hatte früher voll, später während ihres “Elternurlaubs” [...]

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Der richtige Weg zur Abfindung

28.09.2009

Vier Probleme und ihre Lösungswege im Zusammenhang mit Abfindungen bei der Beendigung von Arbeitsverhältnissen erläutert Roland Bunzenthal in der Frankfurter Rundschau: Stolperstein eins: Der Arbeitgeber zeigt sich vor allem älteren Arbeitnehmern gegenüber kleinlich. Die Formel aus Lebensjahren, Bruttomonatslohn und Betriebszugehörigkeit geht vielen Unternehmen schon zu weit. Sie wollen allenfalls einen halben Monatslohn zahlen – ohne [...]

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Schnelles Geld = gutes Geld? Nicht, wenn es um den Job geht.

17.07.2009

Mitarbeiter wehren sich erbittert gegen Kündigungen, Unternehmen knausern mit Abfindungen, die Justiz ist überlastet: In der Krise eskaliert der Kampf um Arbeit. Fünfzehn Minuten pro Schicksal müssen reichen. (…) Die wichtigsten Hilfsmittel des Arbeitsrichters sind ein Taschenrechner und eine weiße Mappe mit Klarsichthüllen. Mit dem Taschenrechner kalkuliert er Abfindungen. Auf die sollen sich die Konfliktparteien [...]

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Unfallchirurg Friedl kann dem Minister gefährlich werden

15.05.2009

Der Wissenschaftsminister Peter Frankenberg (CDU) hat sich am Donnerstag bei der Landtagsdebatte über den Fall Friedl nicht aus der Defensive befreien können. Für die Opposition steht der Fall F. bereits für einen Fall Frankenberg. (siehe hier und hier) Für die SPD glich der Auftritt des Wissenschaftsministers am Donnerstag im Parlament schon dem letzten Wort, das [...]

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Suckale verzichtet auf Abfindung

14.05.2009

Die nach der Datenaffäre bei der Deutschen Bahn ausscheidende Managerin Margret Suckale geht ohne Abfindung. „Ich habe den Aufsichtsratsvorsitzenden im April gebeten, meinen Vertrag aufzulösen, weil ich zu BASF wechseln will“, sagte sie. Das gilt nicht für jeden der abtretenden Bahn-Manager. „Ich habe daher keine Abfindung gefordert und auch nicht erhalten“, stellte sie klar. Die [...]

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Land will Fehler im Friedl-Vertrag entdeckt haben

14.05.2009

Das Wissenschaftsministerium lässt den millionenschweren Vergleich mit dem Freiburger Unfallchirurgen Hans Peter Friedl fallen. Dieser Schritt erfolgt nach Peter Frankenbergs Darstellung nicht aufgrund des politischen Drucks, sondern weil Friedl Verpflichtungen aus dem Vergleich nicht nachgekommen sei. Eigene juristische Fehler sieht Frankenberg nicht. Für die Freiburger Landtagsabgeordnete Edith Sitzmann (Grüne) ist Frankenberg damit politisch nicht aus [...]

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