Die US-Bürgerrechtsorganisation Electronic Frontier Foundation (EFF) hat die Lizenzbedingungen für iPhone-Entwickler veröffentlicht. Sie sieht darin “einen einseitigen Vertrag, der Apple an jeder Ecke bevorzugt” und die Entwickler in ihren Rechten einschränkt und übervorteilt.
Eine der Bestimmungen in der Lizenzvereinbarung lautet, dass die Vereinbarungen nicht veröffentlicht werden dürfen. Die EFF umging dieses Verbot, indem sie an die US-Weltraumbehörde NASA eine Anfrage gemäß US-Informationsfreiheitsgesetz (“Freedom of Information Act”) stellte.
Die NASA kam dieser Bitte nach und schickte der EFF das Dokument in der Fassung vom 17.03.2009 – es sei seither leicht verändert worden. (All Your Apps Are Belong to Apple: The iPhone Developer Program License Agreement)
Das Dokument sei deshalb wichtig, so die EFF, weil die US-Copyright-Behörde kurz davor stehe zu entscheiden, ob es nach dem “Digital Millennium Copyright Act” (“DMCA”) erlaubt sei, auf iPhones und ähnliche Geräte einen “Jailbreak” anzuwenden, also das Schutzsystem des Herstellers zu knacken. Die EFF hatte verlangt, dass Jailbreaking von den Regeln des “DMCA”, die es verbieten, technische Schutzmaßnahmen zu umgehen, ausgenommen wird. (…)
Quelle: FuZo vom 09.03.2010
