Lufthansa zieht gegen Piloten vor Gericht

22.02.2010

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Die Piloten der Vereinigung Cockpit (VC) haben in der Nacht zum Montag ihre Arbeit bei Deutschlands größter Fluggesellschaft Lufthansa niedergelegt. Zehntausende Passagiere müssen sich darauf einrichten, dass ihre Flüge gar nicht oder nur verspätet starten, die Lufthansa rechnet mit Millionenschäden. Der Ausstand begann wie angekündigt um Mitternacht, wie das Unternehmen mitteilte. Für diesen Montag musste die Lufthansa nach eigener Auskunft 40 bis 50 Prozent der Flüge streichen. (…) Die Fluggesellschaft schätzt die direkten Kosten des Ausstands auf 100 Millionen Euro.



“Wir hatten bis zum Schluss Hoffnung, den Streik abzuwenden”, sagte eine Lufthansa-Sprecherin in der Nacht in Frankfurt und betonte: “Wir sind selbstverständlich dialogbereit.” Doch damit begnügte sich der Konzern nicht. Beim Arbeitsgericht Frankfurt sei ein Antrag auf eine einstweilige Verfügung eingereicht worden, sagte ein Lufthansa-Sprecher. Der Streik sei unverhältnismäßig. (…)

Quelle: Handelsblatt vom 22.02.2010


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