Das bisher grösste Verfahren gegen das organisierte Verbrechen in der Schweiz hatte im vergangenen Juli vor dem Bundesstrafgericht mit sieben Freisprüchen geendet. Sowohl Ankläger als Angeklagte wollen die Urteile weiterziehen.
Nach dem Bundesstrafgericht wird sich auch das Bundesgericht mit der internationalen Zigarettenmafia befassen. Die Bundesanwaltschaft zieht das erstinstanzliche Urteil weiter, wie es auf Anfrage der Nachrichtenagentur ddp hiess. Auch sieben weitere Personen wollen das Urteil trotz Freisprüchen nicht akzeptieren.
Lediglich zwei Angeklagte wurden wegen Unterstützung einer kriminellen Organisation verurteilt. Den acht Männern und einer Frau war vorgeworfen worden, zu Gunsten der italienischen Mafia-Organisationen Camorra oder Sacra Corona Unita allein in den Jahren 1996 bis Ende 2000 215 Millionen Stangen Zigaretten geschmuggelt und Gelder in Milliardenhöhe gewaschen zu haben. (…)
Quelle: 20min vom 12.01.2010

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