Sieg gegen den Kruzifixwahn

7.01.2010

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In bayerischen Grund- und Hauptschulen hängt nach wie vor in fast jedem Klassenraum ein Kruzifix. Eltern können zwar verlangen, dass es abgehängt wird. Doch wie langwierig dies ist, zeigt ein aktueller Fall aus Nürnberg.



Der Streit begann im Herbst 2006, als die kleine Petra Weißbäcker (Name geändert) eingeschult wurde. Ihre Eltern verlangten sofort, das Kruzifix an der Wand des Klassenzimmers abzuhängen, weil dies der religiösen Neutralität des Staates widerspreche. “Das Kreuz drückt eine Dominanz des christlichen Glaubens aus und lässt keinen gleichberechtigten Raum für andere Weltanschauungen”, so ihre Begründung. Als Alternative zur Entfernung des Kreuzes boten sie an, auch die Symbole anderer Weltanschauungen aufzuhängen. (…)

Quelle: taz vom 07.01.2010


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