CHE-Studie: Neue Wege für das BAföG

11.12.2009

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Die Studentenproteste hatten bereits einen ersten Erfolg: im kommenden Jahr werden vermutlich die BAföG-Fördersätze deutlich angehoben. Eine neue Studie des CHE belegt aber, dass es nicht reicht, einfach mehr Geld ins BAföG zu stecken. Vielmehr muss eine strukturelle Anpassung an die veränderten Rahmenbedingungen eines modernen Hochschulsystems und an gesellschaftliche Zielstellungen erfolgen.



So richtig und wichtig eine Anpassung an die gestiegenen Lebenshaltungskosten ist: die Erhöhung der Bedarfssätze kann nur ein erster Schritt sein. Ulrich Müller, Projektleiter des CHE: “Es geht um strukturelle Reformen, nicht nur um mehr Geld.”

Eine aktuelle Studie des CHE analysiert den Reformbedarf des staatlichen Beitrags zur Studienfinanzierung und zeigt Lösungsmöglichkeiten für existierende Probleme auf. Gleichzeitig verweist die Publikation auf bislang ungenutzte Möglichkeiten, mit einem “neuen” BAföG gezielt Anreize für ein Studium zu setzen. Ulrich Müller: “An verschiedenen Stellen ‘klemmt’ es mit dem BAföG, denn es hat mit den Entwicklungen im Hochschulsystem nicht Schritt gehalten. Nötig ist eine umfassende strukturelle Anpassung an das Bachelor-Master-System und an gesellschaftliche Zielstellungen.” (…)

Quelle: CHE-Consult vom 11.12.2009


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