Wenn Google mal nicht selbst Personen verfolgt, Daten und Informationen über sie sammelt und an Dritte weitergibt, dann machen es die Google-Nutzer halt selbst. Zu bestaunen war das in dieser Woche beim vielgepriesenen neuen Spielzeug Google Wave, (…).
Die soll nach Angaben des Unternehmens vor allem eines zeigen: Wie würden E-Mails aussehen, wenn man sie nicht vor 40 Jahren, sondern heute erfunden hätte? Die Antwort ist ziemlich umfassend: Eine Google Wave ist ein Dokument, das kollaborativ von mehreren Nutzern weitergeschrieben werden kann. (…)
Dabei hatten die Entwickler vor allem Menschen im Sinn, die Projekte gemeinsam bearbeiten wollen. Das jedenfalls suggerieren Erklärvideos im Netz, die Google Wave näher vorstellen. Als aber am Sonntag in Seattle vier Polizisten von einem Unbekannten erschossen wurden, richtete die Redaktion der Seattle Times eine Wave ein, in der alle Hinweise zu den gesuchten Tätern gesammelt wurden:
Personenbeschreibungen, Karten, Links zu Neuigkeiten, Frequenzen für Polizeifunk und sogar Angaben zur Blutlache in der Maynard Avenue, wo der verwundete Täter vermutet wurde. Google Wave sollte bei der Suche nach einem Killer helfen. (…)
Quelle: Berlinonline vom 06.12.2009



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