Wolski nach Selbstmordversuch verhandlungsunfähig

26.11.2009

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Der wegen Steuerhinterziehung in Millionenhöhe angeklagte Rechtsanwalt Michael Wolski ist nach einem Selbstmordversuch möglicherweise nicht mehr verhandlungsfähig.

Der 61 Jahre alte Mann habe sich unmittelbar nach einer Verhandlung im Landgericht Darmstadt am 3. November umzubringen versucht, berichtete der psychiatrische Gutachter Lothar Staudt bei der Fortsetzung des Prozesses. Nach Angaben von Staudt hat sich Wolski die Armbeugen aufgeschnitten und dabei zwei Liter Blut verloren.

Im Zusammenhang mit einer früheren Herzoperation seien ihm der Transport zum Gericht sowie der Stress einer Verhandlung derzeit nicht zuzumuten. Wolski befindet sich in ärztlicher Behandlung in den Horst-Schmidt-Kliniken in Wiesbaden. Seine Frau Karin, Richterin am hessischen Staatsgerichtshof, hatte ihn schwer verletzt in der gemeinsamen Wohnung in Neu-Isenburg gefunden und die Einweisung ins Krankenhaus veranlasst. (…)

Quelle: FAZ vom 26.11.2009


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