Prozess im Seniorenheim

8.11.2009

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Zwei mutmaßliche Betrüger, die sich als Opfer betagte Rentner ausgesucht haben sollen, stehen derzeit in Stuttgart vor dem Landgericht. Weil die Zeugen aufgrund Alter und Krankheit nicht mehr mobil genug sind, um vor Gericht zu erscheinen, kommt das Gericht in die Heime und Einrichtungen für betreutes Wohnen.

Für die Senioren ist es eine spannende Abwechslung, für die Angeklagten ein stilles Vergnügen. Denn die Zeugen sehen schlecht, können sich nicht sicher erinnern oder wollen niemanden in die Pfanne hauen.


Der Vorsitzende Richter Martin Friedrich eröffnet die Sitzung, Vera R. soll sagen, ob sie einen der Angeklagten erkennt. “Ich bin auf einem Auge blind, und es blendet”, klagt die Frau. Der 59-Jährige und sein 42-jähriger Partner treten näher. “Der kleinere war es auf gar keinen Fall,” sagt Vera R. Lächelnd geht der 59-Jährige wieder auf seinen Platz. Und der andere? “Der hatte damals einen guten Anzug an”, sagt die Zeugin unsicher. “Könnte er es eventuell sein?”, startet Friedrich einen letzten Versuch. Doch Vera R. mag dies nicht behaupten.

Ein gut gemeintes, aber sinnloses Unterfangen.

Die ganze Geschichte lesen Sie in der Stuttgarter Zeitung vom 06.11.2009.


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  • haraldbex
    Sehr geehrte Damen und Herren,
    ich bin in der Sache Strafverteidiger und bitte um Ihre Zustimmung den Pressebericht, selbstverständlich mit Quellenverweis, auf meiner Seite www.rechtsanwalt-bex.de in der Rubrik Presse einstellen zu dürfen. Füt Ihre Mühen besten Dank im voraus.

    Harald Bex
    Rechtsanwalt
  • Gerne doch, Herr Bex! Wir danken für die freundliche Anfrage.

    Melanie Langenhan
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