Die wegen auffälliger Blutwerte gesperrte Eisschnellläuferin Claudia Pechstein ist von ihrem früheren norwegischen Trainingspartner Havard Bökko heftig angegriffen worden. (…)
“Im Training war sie oft schlecht, und auf einmal lief sie die Sterne vom Himmel. So wie beim Weltcup in Moskau, wo sie über 1500 und 5000 Meter gewann. Wir haben im Team noch Witze darüber gemacht und sie noch gefragt, was sie zum Frühstück eingenommen hätte”, sagte der WM-Zweite im Mehrkampf, der bis zum Februar 2009 mehr als zwei Jahre lang mit der Berlinerin bei Coach Peter Mueller trainiert hatte.
Zum mit Spannung erwarteten Urteil des Internationalen Sportgerichtshofs (CAS) in Lausanne, der über Pechsteins sportliche Zukunft entscheidet, sagte Bökko “Ich wäre sehr böse, wenn sie durch Formfehler doch ihre Karriere fortsetzen könnte.” (…)
Quelle: FAZ vom 07.11.2009
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