Wolskis Schweigen

19.10.2009

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Karin Wolski, Richterin am hessischen Staatsgerichtshof, hat von einer Gönnerin noch mehr Geld erhalten als bisher bekannt. Das geht aus Unterlagen hervor, die der FR vorliegen. Wegen anderer Zuwendungen der alten Dame war Wolski bereits politisch unter Druck geraten.



Nach den vorliegenden Belegen überwies Margit C., die Frau eines reichen Unternehmers, im Jahr 2001 genau 224.135,55 Mark (gut 114.000 Euro) an eine Bank, um ein Immobiliendarlehen des Ehepaars Wolski abzulösen. Karin Wolski und ihr Mann hatten sich das Geld für den Kauf einer Immobilie in Köln geliehen, wie aus den Dokumenten deutlich wird.

Früher war bereits bekannt geworden, dass ein auf Karin Wolski zugelassener Ferrari im Wert von 135.000 Euro ebenso von Margit C. bezahlt worden war wie ein Haus in Neu-Isenburg, das erst dem Ehepaar Wolski und später Karin Wolski allein gehörte.

Auskünfte zu den Zahlungen haben Karin Wolski und ihr Ehemann stets verweigert. Karin Wolskis Anwalt betont aber, dass sich seine Mandantin nicht strafbar gemacht habe und auch die Behörden keinen hinreichenden Tatverdacht gegen seine Mandantin erkennen könnten.

Für SPD und Grüne im Wiesbadener Landtag jedoch ist Karin Wolski in ihrem hohen Amt untragbar geworden, weil sie sich zu den hohen Überweisungen nicht äußert. (…)

Quelle: fr-online vom 19.10.2009


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