17 Jahre Betriebszugehörigkeit, davon 15 Jahre als Führungskraft. Drei Mal schaffte er es in die Top Ten der “IT-Macher des Jahres“. Plötzlich kam die Ansage: Absteigen oder Gehen. Wie ein Manager seine ganz persönliche Krise erlebte und in einen neuen Job zurückfand.
Einen Tag Bedenkzeit. Mehr hatte man ihm nicht eingeräumt. Entweder er geht oder er akzeptiert einen neuen Job – mit weniger Verantwortung, mit 30 Prozent weniger Gehalt. Den Dienstwagen müsste er übrigens auch abgeben.
„Und das nach 17 Jahren Betriebszugehörigkeit“, rechnet Erich Pfeifer nach. 15 Jahre davon in leitender Position. Drei Mal schaffte er es in die Top Ten der „IT-Macher des Jahres“. Doch jetzt heißt es nur: gehen oder absteigen. „Das hat mich schon überrascht.“
50 Jahre, Diplom-Kaufmann, über 1,90 groß, seine langen drahtigen Finger können fest zufassen, die kurzen silbergrauen Haare sind glatt zum Scheitel gebürstet – Erich Pfeifers Stimme brummt sonor, wenn er von seinen beruflichen Stationen erzählt: IT-Manager der ersten Führungsebene, beste Referenzen, diverse Auszeichnungen, noch mehr erfolgreich abgeschlossene Projekte. Er kann auf eine gerade Karriere zurückblicken. Kein Schlingern. Ein Leben aus dem Vollen. Bis zu diesem Mittwochmorgen, dem 7. Januar 2009. (…)
Quelle: WiWo vom 19.10.2009

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