Aus anonymer Quelle wurden der Website Netzpolitik.org Listen von zahlreichen SchülerVZ-Nutzern zugeschickt. Ein Satz umfasst mehr als eine Million Datensätze mit den Feldern Profil-ID, Name und dazugehörige Schule samt ID. Ein kleinerer Datensatz zeigt detailliertere Informationen mit den Feldern Profil-ID, Name, Schule samt ID, Geschlecht, Alter und Profil-Bild (einschließlich Link zum Bild) an.
Zwar enthalten die Datensätze keine direkten Kontaktdaten wie E-Mail-Adresse oder Postanschrift. Dies betonte auch SchülerVZ, das den Vorfall mittlerweile bestätigt hat. Markus Beckedahl von Netzpolitik.org betont, dass der Vorfall dennoch keine Bagatelle darstellt:
“Mit den Listen lassen sich einfache Datenabfragen erstellen wie ‘alle Schüler aus Berlin’, oder ‘alle Schülerinnen im Alter von 13, die in Siegen wohnen samt Bild und ihrer Schule’. Man kann sich vorstellen, dass diese Daten nicht aus den Datenbanken von SchülerVZ in einer solchen Größe ausgelesen werden dürfen.”
SchülerVZ verlautbarte auch prompt: “Wir haben sofort Maßnahmen ergriffen, um weitere illegale Zugriffe auszuschließen. Die VZ-Netzwerke haben die Datenschutzbehörden umgehend informiert und werden rechtliche Schritte gegen Unbekannt einleiten.” (…)
Quelle: Heise vom 18.10.2009
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