Schwulenhatz am Kolosseum

14.09.2009

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In Italien kommt es immer wieder zu Übergriffen gegen Schwule und Lesben. Ein Gesetzesvorschlag gegen die Diskriminierung von Homosexuellen soll dem endlich Einhalt gebieten.

“Die Tage der Homophobie sind gezählt.” Unter diesem Motto lanciert die linke Abgeordnete Paola Concia am Montag in Rom ihren Gesetzesvorschlag gegen die Diskriminierung von Homosexuellen. Ein Gesetzentwurf, der heute nötiger denn je erscheint. Denn leider sind die Tage der Gewalt gegen Schwule und Lesben in Italien alles andere als gezählt. Concias Schritt ist die Antwort auf eine ganze Reihe brutaler Übergriffe auf Homosexuelle in Rom, aber auch in diversen anderen Städten Italiens.



Aufsehen erregte vor allem ein Vorfall, der sich am 18. August vor dem “Gay Village” in Rom zutrug. Im “Gay Village” feiern Schwule, Lesben, aber auch Heteros jeden Sommer drei Monate lang bei Konzerten, Open-Air-Discos, Shows – ein willkommener Freiraum für Homosexuelle, die hier eigentlich sicher sein können, sich nicht verstecken zu müssen. Doch zwei sich küssende Männer wurden eines anderen belehrt. Ein Schwulenhasser ging mit einem abgebrochenen Flaschenhals auf die beiden los und verletzte einen von ihnen schwer. (…)

Quelle: taz vom 13.09.2009


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