Neues im Fall Caster Semenya: Der internationale Leichtathletikverband IAAF soll bereits wissen, dass die südafrikanische 800-m-Weltmeisterin ein Hermaphrodit ist. Um weitere Kritik zu vermeiden, wolle der Verband das Testergebnis aber noch nicht veröffentlichen.
Noch vor zwei Tagen verkündete der internationale Leichtathletikverband, dass er noch nicht alle Resultate des Geschlechtstest der umstrittenden 800-m-Weltmeisterin Caster Semenya zur Verfügung habe. Und diejenigen, die da seien, müssten noch von Experten untersucht werden. Die Ergebnisse sollen im November veröffentlicht werden.
Doch wie der “Australia Daily Telegraph” mit Verweis auf eine Quelle, die in die Tests des IAAF involviert gewesen sei, berichtet, soll der Leichtathletikverband bereits wissen, dass die 18-jährige Caster Semenya sowohl weibliche als auch männliche Geschlechtsmerkmale habe. Sie soll verborgene Hoden im Körper haben, die männliche Hormone produzieren. Deshalb sei auch ihr Testosteronspiegel dreimal höher als bei einer Frau sonst üblich. Ausserdem habe sie keine Gebärmutter und keine Eileiter. (…)
Quelle: 20min vom 11.09.2009
Foto via Mail Online

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