Sie hatte es angekündigt. Kurz vor ihrem Antritt als neue Chefredakteurin sagte Ines Pohl, die taz müsse mutiger werden und deutliche Positionen einnehmen. Der Boykott der Leichathletik-WM ist die Tat nach den Worten. Was von einigen als reiner PR-Coup abgetan wird, ist für Pohl “die Fortführung einer guten taz-Tradition”.
Am 5. August macht die taz den Verzicht auf die Berichterstattung zum Schwerpunkt in eigener Sache. Weil ihre Reporter die Einverständniserklärung zur Durchführung einer Zuverlässigkeitsprüfung und damit umfangreiche Kontrollen durch Polizei, Verfassungsschutz und Bundesnachrichtendienst verweigerten, bekamen sie keine Akkreditierung. (…)
Quelle: Heise vom 16.08.2009
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