Neuer Datenskandal – Internethandel mit Adressen floriert

12.08.2009

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Wenn ein Unternehmen im Namen das Wort “Deutsche” oder “Deutschland” stehen hat, scheint es fast, als sei ein Datenskandal garantiert:

  • Deutsche Bahn
  • Deutsche Telekom
  • Deutsche Bank
  • Kabel Deutschland

Auch andere Unternehmen wie bspw. Lidl, die LBB oder Aachen-Münchener Versicherungsgruppe gerieten im vergangenen Jahr in die Schlagzeilen, weil sie “zu großzügig” mit Daten von Mitarbeitern oder Kunden umgingen.


Gerade hatte erst der Gesetzgeber das Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) überarbeitet, steht der nächste Datenskandal ins Haus.

Reporter des NDR haben über das Internet 3.000 Verbraucher-Datensätze inkl. Bankverbindungen gekauft und überprüft. Mit einigen von ihnen war es schon zu Missbrauchsfällen gekommen. Sie hätten bei Interesse rund 1.5 Millionen Datensätze kaufen können. Stammen sollten diese Adressen, Geburts- und Bankdaten unter anderem aus Gewinnspielen oder von Zeitschriftenverlagen.

Rechtsanwalt Christian Solmecke erklärt im Beitrag “NDR deckt neuen Datenskandal auf – neues Gesetz soll Datenschutz verbessern“, welche Neuerungen im Datenschutzrecht vorgenommen wurden.


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