Krems an der Donau, eine Kleinstadt, die man spätestens seit dem 05. August 2009 kennt. In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch stiegen mindestens zwei Halbwüchsige in den örtlichen Merkurmarkt ein, ausgerüstet mit entsprechendem Werkzeug. Sie werden von der Polizei überrascht, es fallen Schüsse, ein Junge (14) stirbt, ein anderer liegt schwer verletzt im Krankenhaus. Mittlerweile wurde noch ein Mittäter gefasst, nach weiteren wird gefahndet.
Wieder einmal muss sich die Polizei schelten lassen:
- Verhielten sich die Beamten richtig?
- Warum war kein Licht an?
- Warum schossen sie?
- Warum in den Rücken des Jungen?
- Warum werden die “geschockten” Polizisten betreut, aber nicht verhört?
- Warum wird der verletzte Täter dennoch vernommen?
Maria Fekter ist promovierte Juristin und Betriebswirtin. Seit Sommer 2008 auch noch Österreichs Innenministerin. Im Kurier vom 08.08.2009 steht sie Rede und Antwort zum Einbruch in Krems, aber auch zu den neuen Ermittlungen im Fall Natascha Kampusch. Auffällig ist, wie distanziert sich die Innenministerin äußert. Doch lesen Sie selbst …
Fotograf Michael Kranewitter
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