Portrait: Karl-Theodor zu Guttenberg

6.08.2009

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Der jüngste Bundeswirtschaftsminister aller Zeiten, mitten in der schwersten Rezession seit Menschengedenken. Die schnellste politische Karriere, die das Land je gesehen hat. Erst 2002 in den Bundestag gewählt, sechs Jahre später CSU-Generalsekretär, nach weiteren 100 Tagen Wirtschaftsminister.

Und heute, nur 171 Tage später: Platz eins in der Rangliste der beliebtesten Politiker, noch vor der Kanzlerin Angela Merkel.

Retter des Wirtschaftsprofils der Union, seriöser Verteidiger der Marktwirtschaft, wann immer die Krise Lücken in die Unternehmenslandschaft reißt, vor den Kameras, wann immer es um Opel, um Karstadt, um Quelle geht.

Das ist Karl-Theodor zu Guttenberg.


Im Bundestagswahlkampf wird die CSU ganz Bayern mit seinem Konterfei zupflastern. Die CDU wird es ihr in Köln, Hamburg oder Leipzig gleichtun. Zu Guttenberg ist das politische Naturereignis des Wahljahres – und, ganz nebenbei, der Alptraum für die Sozialdemokraten und ihren faden Spitzenmann Frank-Walter Steinmeier.

Doch noch ist die Bundestagswahl nicht gewonnen für die Union, da grummeln vernehmlich schon die Neider über den allgegenwärtigen zu Guttenberg, gerade in seiner eigenen Partei. Bis zum Wahltag, das ist klar, ist der Überflieger vor den Heckenschützen sicher. Aber dann …

Weiterlesen im Handelsblatt vom 05.08.2009

Foto: BMWI

Dr. Karl-Theodor Freiherr zu Guttenberg, Bundesminister für Wirtschaft und Technologie

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