Die SPD hat auf Magna vertraut und sich als Interessenvertreter der Opelaner inszeniert – zu voreilig, wie sich nun zeigt.
Man könnte alles kurz zusammenfassen: Der belgische Finanzinvestor RHJ war am Mittwoch im Bundeswirtschaftsministerium und hat erläutert, zu welchen Bedingungen er Opel kaufen will. Doch viel zu bedeuten hat das nicht, denn die eigentlichen Verhandlungen mit den Interessenten führt die Noch-Opel-Mutter General Motors (GM). Und da gilt der kanadische-österreichische Autozulieferer Magna als Favorit. Zum eigentlich für Mittwoch geplanten Vorvertrag mit Magna kam es aber “wegen Detailproblemen” noch nicht.
Dabei hatte am 30. Mai alles noch ganz anders ausgesehen. (…)
Quelle: taz vom 15.07.2009
- Finanzinvestor RHJ macht Magna die Favoritenrolle streitig
- Bewegung im Poker um Opel: Der Finanzinvestor RHJ entpuppt sich als ernstzunehmender Konkurrent für den Autozulieferer Magna. Bis zum Wochenende wollen die Belgier einen fertigen Vertrag mit General Motors aushandeln – gegen massiven Widerstand aus der Politik. (Spiegel vom 15.07.2009)
