Insolvenzverwalter haben Konjunktur. Doch was machen Insolvenzverwalter eigentlich? Wie wird man das?
“Gute Nerven haben, Optimismus, muss man haben, den muss man auch verbreiten, das ist ganz wichtig. Gesunde Menschenkenntnis ist unverzichtbar, weil man zu häufig in Situationen ist, wo man nicht anhand von Unterlagen oder Ähnlichem verifizieren kann, was man vor der Nase hat, sondern, man muss gucken, ob die Person, die vor einem sitzt vertrauenswürdig ist.”
“Man muss irgendwie wirtschaftliche Zusammenhänge verstehen. Man muss Spaß haben an Buchhaltung. Man muss ein bisschen detektivische Lust auch haben, zu sagen: ich hab hier eine Insolvenzakte, kann ich da was raus ersehen?”
Hartwig Albers und Thomas Oberer sind beide Rechtsanwälte, wie die allermeisten Insolvenzverwalter in Deutschland. Thomas Oberer betreut vor allem Verbraucherinsolvenzen und Insolvenzen von Klein-Unternehmen. Hartwig Albers hat schon über 1000 Unternehmensinsolvenzen begleitet, vom Fünfmannbetrieb bis hin zu Firmen mit 3.000 Mitarbeitern. Insolvenzverwalter müssen mit Paragrafen und Zahlen umgehen können. (…)
Quelle: DLF vom 02.07.2009
Fotograf Gerd Altmann PIXELIO

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