Ein 31-Jähriger verging sich in einem Salzburger Pensionistenheim an einer 84-Jährigen. Das Urteil übersteigt sogar die Höchststrafe.
Im Vergewaltigungsprozess um einen 31-jährigen Einbrecher, der sich in einem Salzburger Seniorenheim brutal an einer 84-Jährigen vergangen hat, ist am Donnerstagabend vor dem Salzburger Straflandesgericht ein hartes Urteil ergangen: Das Geschworenengericht verhängte 20 Jahre Haft und ging damit sogar noch über die Höchststrafe hinaus. Der Mann wird in eine Anstalt für geistig abnorme zurechnungsfähige Rechtsbrecher eingewiesen.
Der Strafrahmen beträgt fünf bis 15 Jahre, bei einem Wiederholungstäter kann die Strafe aber höher angesetzt werden. Die Verteidigerin des 31-Jährigen meldete Nichtigkeitsbeschwerde und Berufung an, das Urteil ist daher nicht rechtskräftig. Er war angeklagt wegen Vergewaltigung mit schwerer Körperverletzung, Raub, Diebstahl und Einbruch. (…)
Quelle: KURIER vom 02.07.2009
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