Murdoch prophezeit Tod der Zeitung

10.06.2009

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Man kann nicht über fehlende Einnahmen im Onlinemedien meckern, wenn man nicht zur Kasse bittet, sagt Medienmogul Rupert Murdoch. Und investiert unverdrossen in Printtitel.

Wälder sollten sich auf das Jahr 2030 freuen, denn dann wird es die auf Papier gedruckte Tageszeitung nicht mehr geben – sagt niemand geringeres als Rupert Murdoch. “Ich seh den Tag kommen, in vielleicht 20 Jahren, wo es kein Papier und Druckfarbe und Rotationsmaschinen mehr gibt”, sagte der Chef des Medienmultis News Corporation am Dienstag seinem US-Fernsehsender Fox. “Es wird eine Generation dauern, aber es gibt keinen Zweifel daran, dass jüngere Menschen nicht mehr die klassische Zeitung annehmen”.

Ist das derselbe Murdoch, der weiter munter in die gedruckte Presse investiert und ihr noch Ende 2008 “neue Höhenflüge” im 21. Jahrhundert prohezeite? Er ist es, und das Ganze muss in der Sache kein Widerspruch sein. (…)

Quelle: taz vom 10.06.2009


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