Monica Lierhaus klagt gegen die “Mopo”

18.05.2009

Vorlesen mit webReader
closeArchivbeitrag

Die Moderatorin, die vor Gericht von dem Presserechtler Matthias Prinz vertreten wird, wirft dem Boulevardblatt vor, zu detailliert über ihren Gesundheitszustand berichtet zu haben. In einem vorangegangenen Fall hatte die Pressekammer des Hamburger Landgerichts der “Mopo” bereits untersagt, bestimmte Äußerungen zu Lierhaus’ gesundheitlicher Verfassung zu wiederholen.

Am Freitag ging es in erster Linie um ein Interview mit einem Mediziner, das Prinz ebenfalls nicht mehr veröffentlicht sehen will. Er hat vor, für seine Mandantin ein “exorbitantes Schmerzensgeld” zu erstreiten.


Lierhaus klagt auch gegen “Mopo”-Reporter Thomas Hirschbiegel, der laut Autorenzeile Urheber der strittigen Texte ist. Der Journalist bestritt aber in einer eidesstattlichen Erklärung seine Autorschaft. Prinz zog daraufhin seinen Antrag gegen Hirschbiegel zurück, obwohl er dessen Erklärung kaum Glauben schenken wollte. “Ich erlebe es nun schon zum zweiten Mal innerhalb von vier Wochen, dass ein Journalist der “Morgenpost” per eidesstattlicher Versicherung behauptet, er habe einen Artikel, unter dem sein Name steht, nicht geschrieben”, sagte er. (…)

Quelle: Abendblatt vom 18.05.2009


Alle Beiträge zu Monica Lierhaus auf Handakte WebLAWg
Homepage von Monica Lierhaus

RSS-Abonnement | Email-Service | Folgen Sie mir bei Twitter

Comments on this entry are closed.