Twitter: Großes Interesse, wenige Anmeldungen

23.04.2009

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Das Interesse an Twitter wächst auch in Deutschland sprunghaft: Besuchten im Oktober noch 109.000 Nutzer die Website Twitter.com, waren es nach Messungen von Nielsen Online im Februar schon 348.000.

Allerdings melden sich längst nicht alle Besucher auch tatsächlich an, denn die Schätzungen für die Zahl der aktiven Twitterer in Deutschland schwanken zwischen 30.000 und 50.000. Offenbar ist die Hemmschwelle für viele Nutzer noch zu groß oder sie wissen nicht, was sie mit Twitter anfangen sollen. Um Twitter aber richtig beurteilen zu können, muss man aktiv mitmachen. Denn die Nutzung ist so individuell, dass Berichte nicht die eigenen Erfahrungen ersetzen können.

Im Gegenteil: Dass ein Promi (Demi Moores Ehemann Ashton Kutcher (@aplusk) als erster Twitterer eine Million Follower erreicht hat, und dass Oprah Winfrey (@oprah) jetzt auch twittert, führt Twitter zwar in den “Mainstream”, aber alle, die Twitter nicht nur zum Spaß nutzen wollen, in die Irre. Denn Twitter lässt sich über die Auswahl der Menschen, denen man folgt, zum Beispiel sehr gut als individuelles und schnelles Informations- und Kommunikationsinstrument nutzen. Entscheidend ist die Identifikation der Menschen, Medien oder Unternehmen, die Interessantes sagen oder spannende Links twittern. Ein erster Einstieg könnten die Twitter-Charts oder Twem sein. Listen twitternder Journalisten gibt es ebenso wie Listen twitternder PR-Fachleute oder Juristen. Dabei gilt die Devise: Anschauen, ob der Twitterer Interessantes schreibt und erst dann “followen”.

Ist ein interessanter Twitterer identifiziert, lassen sich auch mit einem Blick auf dessen Follower-Liste oft spannende Mensche entdecken. Twitterer, die man nicht mehr lesen möchte, lassen sich aber auch einfach wieder abbestellen. Auf diese Weise lässt sich kontrolliert ein Verzeichnis der Twitterer aufbauen, die zusammen einen guten Strom an Informationen generieren können. Oft entsteht dabei eine Mischung aus “Mainstream-Medien” und anderen Fachleuten, die es an anderer Stelle so nicht gibt. Diese passive Annäherung an Twitter ist nur die eine Seite der Medaille. Richtig Spaß macht Twitter natürlich erst, wenn man selber schreibt. Ich war auch lange skeptisch und habe Twitter erst spät für mich entdeckt. Jetzt möchte ich es als Informationstool nicht mehr missen. (-> Twitterer sind Nachrichten-Junkies)

Hier noch einmal ein Leitfaden für die ersten Schritte auf Twitter: (…)

Quelle: tweetalink vom 21.04.2009


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