Qualitätssicherung in der DNA-Analytik

7.04.2009

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Vor dem Hintergrund der im Mordfall an der Heilbronner Polizistin erstmals festgestellten DNA-Fremdkontamination von Wattestäbchen haben die Landeskriminalämter und das Bundeskriminalamt erste Konsequenzen gezogen und weitere umfangreiche Maßnahmen der Qualitätssicherung auf den Weg gebracht.

Eine mit Kriminaltechnikern besetzte gemeinsame Bund-Länder-Projektgruppe hat den Auftrag erhalten, alle Möglichkeiten von Kontaminationen zu prüfen und national gültige Standards zur Vermeidung möglicher Kontaminationen auszuarbeiten. Ebenfalls wird geprüft, ob weitere auf Kontaminationen fußende Spur-Spur-Serien ausgeschlossen werden können. Gleichzeitig soll ein Verfahren entwickelt werden, das das Erkennen derartiger Serien zukünftig erleichtern soll.

Diese Initiativen sollen sicherstellen, dass die zur Anwendung kommenden Methoden des Qualitätsmanagements der zunehmenden Empfindlichkeit der DNA-Analyse bei der Untersuchung von Tatortspuren Rechnung tragen.

Ziel der Maßnahmen ist es, Kontaminationen des von der Polizei eingesetzten Spurensicherungsmaterials zukünftig auszuschließen und auf diesem Wege das Entstehen sogenannter DNA-Trugspuren zu verhindern. (…)

Quelle: Presseportal vom 06.04.2009


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