Auf der Internetseite der Berliner Fachhochschule für Wirtschaft (FHW) werden die Tage erwartungsvoll heruntergezählt:
“Noch 3 Tage bis zur neuen Hochschule!”, hieß es da am Sonntag. Denn am kommenden Mittwoch fusioniert die Schöneberger Fachhochschule auch offiziell mit der Lichtenberger Fachhochschule für Verwaltung und Rechtspflege (FHVR), an der das Land Berlin seine Polizisten und Verwaltungsfachleute ausbildet. Mit knapp 8.000 Studierenden und 200 Professoren entsteht die drittgrößte Fachhochschule der Stadt.
Eine Hochschule, die mit ihren Schwerpunkten Wirtschaft und Recht ein einmaliges Profil habe, heißt es bei beiden Partnern. Nirgendwo anders könnten Studierende die Bereiche öffentliches und privates Management kombinieren. Absolventen können in Unternehmen oder der öffentlichen Verwaltung arbeiten – aber auch für gemeinnützige Einrichtungen wie Nicht-Regierungsorganisationen. Gerade weil die Grenzen zwischen dem privaten und dem öffentlichen Sektor verschwimmen, ergänzten sich die Partner ideal, sagt FHW-Rektor Franz Herbert Rieger, der die Hochschule übergangsweise leiten wird. Die im Juli 2007 beschlossene Fusion sei daher von Anfang an eine “Liebeshochzeit” gewesen. “Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin” lautet die neue Bezeichnung.
Quelle: Tagesspiegel vom 30.03.2009

Comments on this entry are closed.