Ärztepfusch: Das sind ihre Rechte!

24.03.2009

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Weil sie einem Pfuscharzt knapp zwei Millionen Euro Abfindung gezahlt haben, ermittelt jetzt die Staatsanwaltschaft gegen die Freiburger Uni-Klinik und das Land Baden-Württemberg. Der frühere Chefarzt erhielt die Millionen, obwohl er zuvor wegen mehrerer Kunstfehler verurteilt worden war.

In einigen Patienten vergaß er sogar chirurgisches Besteck und Verbandsmaterial. Um solche Fälle zu verhindern hat die Weltgesundheitsorganisation eine Check-Liste für den Operationssaal entwickelt.

Diese Liste soll in ganz Deutschland noch in diesem Jahr eingeführt werden. Mit diesen einfachen Checklisten will die Weltgesundheitsorganisation (WHO) die Sicherheit von chirurgischen Eingriffen verbessern, deren Zahl in den letzten Jahren weltweit gestiegen ist.



Weil sie einem Pfuscharzt knapp zwei Millionen Euro Abfindung gezahlt haben, ermittelt jetzt die Staatsanwaltschaft gegen die Freiburger Uni-Klinik und das Land Baden-Württemberg. Der frühere Chefarzt erhielt die Millionen, obwohl er zuvor wegen mehrerer Kunstfehler verurteilt worden war.

In einigen Patienten vergaß er sogar chirurgisches Besteck und Verbandsmaterial. Um solche Fälle zu verhindern hat die Weltgesundheitsorganisation eine Check-Liste für den Operationssaal entwickelt.

Diese Liste soll in ganz Deutschland noch in diesem Jahr eingeführt werden. Mit diesen einfachen Checklisten will die Weltgesundheitsorganisation (WHO) die Sicherheit von chirurgischen Eingriffen verbessern, deren Zahl in den letzten Jahren weltweit gestiegen ist.

Damit soll die Sicherheit der Patienten im Operationssaal verbessert werden. Zu drei Zeitpunkten sollen Chirurgen und Anästhesisten kurz abwarten, bis ein Koordinator im OP-Saal die Checkliste abgearbeitet hat. Dies sind die „sign in”-Phase vor Beginn der Narkose, die „time out”-Phase unmittelbar vor dem Eingriff sowie die „sign out“-Phase, wenn der Patient den Operationssaal verlässt.

In der ersten Phase wird beispielsweise geprüft, ob das Operationsfeld auf dem Körper des Patienten ausreichend markiert ist und ob die Allergien des Patienten bekannt sind. In der dritten Phase müssen die Instrumente, Schwämme und Nadeln gezählt werden, um zu verhindern, dass Fremdkörper versehentlich im Operierten zurückbleiben. Damit soll die Sicherheit der Patienten im Operationssaal verbessert werden. Zu drei Zeitpunkten sollen Chirurgen und Anästhesisten kurz abwarten, bis ein Koordinator im OP-Saal die Checkliste abgearbeitet hat. Dies sind die „sign in”-Phase vor Beginn der Narkose, die „time out”-Phase unmittelbar vor dem Eingriff sowie die „sign out“-Phase, wenn der Patient den Operationssaal verlässt.

In der ersten Phase wird beispielsweise geprüft, ob das Operationsfeld auf dem Körper des Patienten ausreichend markiert ist und ob die Allergien des Patienten bekannt sind. In der dritten Phase müssen die Instrumente, Schwämme und Nadeln gezählt werden, um zu verhindern, dass Fremdkörper versehentlich im Operierten zurückbleiben.

Quelle: RTL vom 24.03.2009


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