Warum die Datenpiraten verlogen argumentieren

22.02.2009

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Dieser Prozess ist ein Witz – zumindest für viele Beobachter und einige der Angeklagten:

In Stockholm ist die erste Verhandlungswoche im Verfahren gegen die Betreiber von Pirate Bay vergangen. Die Anklage wirft den Chefs des bekanntesten BitTorrent-Verzeichnisses “Komplizenschaft bei der Bereitstellung von Raubkopien” vor, bei einer Verurteilung droht den vier Angeklagten womöglich Haft und Millionen-Schadensersatz. Ihre Verteidigung, grob vereinfacht: Wir beitreiben lediglich eine Suchmaschine, was die Nutzer damit anstellen, ist ihre Sache.

Wörtlich antwortete Fredrik Neij auf die Frage des Musikindustrie-Anwalts Peter Danowsky nach seiner Meinung zum Urheberrecht laut “The Local“: “Das ist mir völlig egal. Ich mache das hier, weil es Spaß macht, so eine große Seite zu betreiben.”

Wenn man die Aussagen der Angeklagten liest, muss man schmunzeln.

Quelle: Spiegel vom 22.02.2009


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