Für Schüler kurz vor dem Abschluss beginnt jetzt eine Zeit im Dauerstress: Sie müssen nicht nur für die anstehenden Prüfungen pauken, sondern sich auch schon um die Zeit danach kümmern. Wer nach dem Abitur oder der Fachhochschulreife studieren will, steht oft etwas ratlos vor der Frage, welches Fach zu ihm passt. Das wachsende Studienangebot und die vielen neuen Bachelorstudiengänge machen die Entscheidung nicht gerade leichter.
Schulabgänger sollten sich so früh wie möglich mit der Wahl des Studienfaches befassen, rät Eva Fischer von der Studienberatung der Universität Bochum. “Die Studienfachwahl ist ein Entscheidungsprozess, der lange dauern kann.” Im ersten Schritt sollten angehende Studenten sich mit ihren Wünschen und Zielen auseinandersetzen, rät Thomas Wittwer von der Agentur für Arbeit in Stuttgart. Ebenso könne es ihnen bei der Studienwahl helfen, sich daran zu erinnern, was sie als Kind immer machen wollten, empfiehlt Fischer. Dabei seien auch Träumereien keineswegs tabu, selbst wenn sie sich zunächst “etwas spinnert” anhören mögen.
Quelle: fr-online vom 05.01.2009

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