Ab Montag wird den mutmaßlichen Attentätern des Al-Qaida-Anschlags im tunesischen Djerba 2002 der Prozess gemacht. Einer der drei Angeklagten ist Deutscher.
Es ist der 11. April 2002, 9.35 Uhr. “Wir waren in der Synagoge, auf einmal fing alles an zu knallen”, erinnert sich eine Augenzeugin. “Die Tür fiel zu, das Feuer brach aus, man hörte nur noch Schreie.”
Der Tunesier Nisar Nawar war mit einem Lastwagen mit 5.000 Litern Flüssiggas in die Al-Ghriba-Synagoge auf der tunesischen Ferieninsel Djerba gerast. Der Explosion fielen 21 Menschen zum Opfer: 14 deutsche und zwei französische Touristen sowie fünf Tunesier.
Quelle: taz vom 04.01.2009

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