ZDF-Programmdirektor Thomas Bellut über den schweren Umgang mit leichter Unterhaltung, Fehler, Lehren, Ziele – und die Rückkehr von Andrea Kiewel.
Thomas Bellut, zählt sich selbst zu den Langstreckenläufern. Bis 2012 ist er Programmdirektor beim ZDF. 2002 trat er mit Intendant Markus Schächter an, um den in seinen Gremien politisch durchfärbten, damals inhaltlich steifen Sender für die Zukunft auszurichten. Tatsächlich ist heute mehr Leben und Bewegung im Programm. Allerdings fehlt in der Unterhaltung weiterhin das anerkannte Showformat, das einen Klassiker wie “Wetten, dass…?” ersetzen könnte. Und es mangelt an der Konsequenz, bei Filmen und Serien Qualität als Mittel für langfristigen Quotenerfolg einzubringen. Bellut stammt aus Osnabrück.
Er studierte in Münster u. a. Geschichte und war Leiter der Hauptredaktion Innenpolitik. So einer könnte mal Intendant werden.
Quelle: Süddeutsche vom 01.01.2009

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