Hilfe bei Hausarbeiten, Informationen zum künftigen Studium und Arbeitsplatz, aktuelle Nachrichten ohne auch nur einen Cent zu bezahlen, Dating und das Verabreden mit Kommilitonen oder Freunden zur nächsten Party – das Internet bietet eine umfangreiche Auswahl.
Knapp 60% der Deutschen nutzen bereits regelmäßig das Internet, der jüngere Teil der Bevölkerung (14-39 Jahre) ist sogar mit über 80% vertreten. Nicht nur mehr und mehr Menschen “bevölkern” das “World Wide Web”, sondern sie nutzen es auch immer stärker. Die gebotenen Möglichkeiten sind zweifelsohne ein erheblicher Faktor dabei, dass so viele sich dem neuen Massenmedium annehmen.
Aber nicht nur der private Nutzer erschließt sich das Internet mit all seinen Vorteilen, sondern auch in der Berufswelt spielt es eine immer größere Rolle. Viele Unternehmen nehmen nur noch Bewerbungen per Email an, Recherchen über mögliche Geschäftspartner, Planungen für den nächsten Betriebsausflug – sogar der Auf-/Verkauf von Immobilien findet im “World Wide Web” statt. Natürlich stellt sich so auch die Frage, nach den Schattenseiten der Digitalisierung von Karriere und Freizeit der User.
Nicht nur Trojaner, Würmer, Viren und Kettenmails mit fragwürdigen Inhalt durchstreifen die mediale Landschaft – von den bösen “Hackern” mal ganz abgesehen. Selbst ein vergleichsweise Unbedarfter kann mit wenig Aufwand viel Schaden anrichten und die Vorteile zum Nachteil anderer verwenden. Ein etwas neuerer Trend scheint dabei das Eröffnen von Gruppen zu sein. Besonders bei den Plattformen “studivz” und “schülervz” spielt dies eine Rolle. (…)
Quelle: Readers-Edition vom 21.06.2008
Dazu auch: FAZ vom 22.06.2008

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