Mehr Unterstützung bekommt Olaf Scholz für seinen Plan, das Arbeitsrecht zu vereinfachen, das zur Zeit in mehr als 30 Bundesgesetze zersplittert ist.
“Zu finden sind dort unklare, unausgegorene und teilweise widersprüchliche Regelungen“, klagt etwa der Kölner Arbeitsrechtler Martin Henssler, der seit 2005 daran arbeitet, alle Fragen in einem einheitlichen Gesetz zu konzentrieren, das nach seinen Entwürfen nur noch aus 149 Paragrafen besteht. Schon der Vertrag zur deutschen Einheit aus dem Jahre 1990 hatte eine solche Initiative gefordert.
Jetzt haben sich DGB wie Arbeitgeber zu Gesprächen über den Vorschlag bereiterklärt. Doch die Hürden für eine Einigung noch in dieser Legislaturperiode sind hoch. (…)
Quelle: Merkur vom 10.05.2008
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